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Exponate

Dies sind nur einige unserer Exponate. Alle wurde uns von der Bevölkerung zur Verfügung gestellt und von einer Gruppe von Ehrenamtlichen liebevoll restauriert.

Exponate

  • Aalstecher: Die glitschigen Aale kann man nur schlecht mit der Hand fangen und festhalten, deshalb benutzte man im seichten Gewässern "Aalstecher". In den Zwischenräumen klemmte sich der Aal fest.
  • Buttermaschine - Der Rahm der Milch wurde durch ständiges Rühren in einem Butterfaß zu Butter und Buttermilch verarbeitet.
  • Apfelpflückerkörbe: Damals gab es riesige Apfelbäume mit Leitern mußte man in die Kronen steigen, dabei hatte man Apfelpflückerkörbe, in die die gepflückten Äpfel sorgfältig eingelegt wurden um sie dann später in Kisten abzutransportieren. Einige Körbe h
  • Milchgeschirr:  Die Kühe wurden früher auf dem Feld oder im Stall per Hand in einen Eimer gemolken. Die Milch wurde dann durch den Trichter in die Milchkannen geschüttet. In diesen Milchkannen wurde der Transport zur Sammelstelle und in die Meierei bewer
  • Wäschemangel: Weißwäsche wurde in halbfeuchtem Zustand zwischen den hölzernen Mangelwalzen gedreht und dabei gepresst und geglättet.
  • Große Wäsche:  Gerätschaften für den Waschtag, Waschzuber, Mangel, Ruffel, Zinkwanne
  • Schutzgitter: Mit Öfen wurden die wichtigsten Räume geheizt. Um auch andere Zimmer mit etwas Wärme zu versorgen, gab es Lüftungsrohre, die mit gusseisernen Gittern verschlossen wurden.
  • Grabenkleierwerkzeug:  Die Gräben in der Marsch mussten regelmäßig gekleit, gereinigt, werden. Dazu wurden einzelne Abschnitte abgeteilt und das Wasser mit den großen Wasserschaufeln in die folgende Abteilung geschaufelt mit den Kleispaten wurde das über
  • Aalstecher: Ein weiterer Aalstecher.
  • Bienenkorb: In diesem alten Bienenkorb fanden die Bienen ihr Zuhause und legten den Nektar in Waben ab.
  • Waschmaschine: Eine der ältesten elektrischen Waschmaschinen. Ein Fabrikat der Firma "Elektrolux".
  • Schuhmacherwerkzeug: Mit diesem Werkzeug wurde das Leder für die Herstellung von Schuhen geschnitten und bearbeitet.
  • Droschkenlampe: Scheinwerfer mit Öl- oder Kerzenbeleuchtung an den Kutschen
  • Fotoapparate und Feldstecher: Eine Box war früher weit verbreitet. Eine Besonderheit dagegen war ein Balgengerät. Mit beiden fotografierte man mit Rollfilmen. Die Negative hatten ein Format von 6 mal 9 cm.
  • Reservistenbecher: Der Abschied vom Militär wurde mit Fotos der Kameraden, Reservistenpfeifen, Reservistenhumpen- oder Reservistenbechern für lange Zeit dokumentiert. Das Militär war oft die einzige Möglichkeit, der dörflichen Gemeinschaft  zu entfliehen
  • Siegel der Kirchengemeinde Haselau: Wichtige Dokumente wurden mit Siegellack verschlossen und erhielten darüber hinaus auch einen Siegelstempel, der jedermann zeigte, dass es sich um ein wichtiges Originaldokument handelte.
  • Kaffeemühlen:  Nicht vakuumverpackter filterfein gemahlener Kaffee wurde früher verkauft, sondern ganze Bohnen. Diese wurden bei Bedarf in Kaffeemühlen gemahlen. Diese wurden zwischen die Knie geklemmt und mit der Kurbel das Mahlwerk betätigt.
  • Holtsniemess - Bandreisserhandwerkszeug: Mit der scharfen Klinge wurden die Weidenruten durch ein Ziehen nach oben vom niedrigen Stamm abgeschnitten.
  • Gasmaske: Nach den leidvollen Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg gab es die "Volksgasmaske", sie sollte die Bevölkerung und die Soldaten vor einem Gasangriff schützen. Glücklicherweise kam es nicht zu nennenswerten kriegerischen Gasangriffen.
  • Lederne Feuerlöscheimer:  Da es früher keine Wasserleitungen gab, musste Löschwasser aus Gräben und Teichen geschöpft werden, hierzu war jede Familie verpflichtet, einen entsprechenden ledernen Eimer zu besitzen. Die Eimer wurden von Hand zu Hand gereich

Weitere Exponate

  • Porzellanpuppe:  Nicht nur heute, sondern auch früher spielten Kinder gerne mit Puppen. Dieses waren teilweise kleine Kunstwerke mit einem aufwendig handbemalten Porzellankopf und in besonderen Fällen echtem Menschenhaar.
  • Schreibmaschine: Wurden früher Briefe per Hand geschrieben und auch Kopien einzelnd per Hand nachgeschrieben, war  man  froh, eine Schreibmaschine zu haben, auf der mit Durchschlagpapier ein Original und eine Kopie gefertigt werden konnte.
  • Nähmaschine:  Mit einer Nähmaschine konnten gleichmäßige Nähte produziert werden. Dieses ältere Modell wurde noch auf der rechten Seite an dem silbernen Rad per Hand bewegt, spätere Modelle hatten einen Treibriemen, der durch ein Fußpedal betrieben wurde
  • Waschgeschirr:  In den Häusern gab es kein fliessendes Wasser. Gewaschen wurde sich daher an einer Waschschüssel, die mit Wasser aus der Wasserkanne gefüllt wurde.
  • Küchen-Reinigungsbord: Der Küche Zier ist Reinlichkeit, die Küchenarbeit wurde mit romantischen Sprüchen verklärt. Die Reinigungsmittel bezogen sich auf Urbestandteile und wurden in offenen emaillierten Behältnissen aufbewahrt.
  • Windlade: Das gedroschene Korn wurde in der Windlade von den Verunreinigungen und Spelzen befreit. Durch einen Luftstrom wurden die leichten Bestandteile weggeblasen und das schwerere Korn fiel nach unten.
  • Radschlüssel - Die Radbolzen an den großen Rädern der Ackerwagen und Kutschen mussten von Zeit zu Zeit nachgezogen werden, dazu verwendete man diese noch vierkantigen Radschlüssel.
  • Kaffeemühle - Diese etwas neuere Kaffeemühle mit Wandaufhängung und gläsernem Maßbehälter war eine Verbesserung der Kaffeemühlen, die zwischen den Knien gehalten wurden. Das gläserne Maß zeigte einem direkt die Menge des Kaffeemehls an.
  • Romantisches Schlafzimmerbild - In fast jedem Schlafzimmer gab es derartige Bilder von spielenden Nympfen an der Waldquelle. Warum gerade diese in Schlafzimmern aufgehängt wurden, ist wohl kaum zu verstehen.
  • Kreuzstichhandarbeiten mit Sinnsprüchen waren beliebt.